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Boulderschuhe

Boulderschuhe Kaufberatung — für jeden Fuß den passenden Schuh

Bouldern ist eine körperliche Herausforderung. Es braucht einiges an technischem Können, an Kraft und an mentaler Stärke, um sich auch an kleinsten Ritzen und Knobeln im (Kunst-)Felsen festzuhalten. Die Boulderschuhe unterstützen den Kletterer.

Scarpa, La Sportiva, Evolv, Butora, Ocun — das sind die Markenschuhe, die man in der Halle und im Felsen sieht. Nicht jeder Boulderschuh passt an jeden Fuß. Und es muss auch nicht immer der Markenschuh sein. Daher gibt es auch keine klare Kaufempfehlung für den einen oder anderen Schuh. Und genau genommen gibt es auch keine Boulderschuhe, sondern nur Kletterschuhe.

Anfänger, Fortgeschrittene, Profis: Für jeden einen anderen Schuh

Die Performance hängt vom Schuh ab, und der Schuh hängt von der Performance ab. Beim Bouldern bestimmt nicht nur die Ausrüstung und deren Qualität die Schwierigkeitsstufe, sondern es gilt auch umgekehrt: Höhere Schwierigkeitsstufe, leistungsstärkere Boulderschuhe. Aber was ist eigentlich ein leistungsstarker Schuh?

Von lässig bis extrem verspannt ist alles möglich

  • Anfänger: Der Schuh muss eng anliegen, darf nicht drücken. Er soll den Fuß unterstützen, aber nicht einengen. Viel Gefühl in den Zehen und im Mittelfuß sind wichtig. Denn nur so lernt man Technik.
  • Fortgeschrittene: Der Schuh muss immer noch eng anliegen, und für schwierige Passagen darf er auch mal drücken. Aber weh tun darf er nicht. Jetzt kann die Sohle auch ein wenig härter sein. Der Schuh muss an der Ferse fest sitzen, darf nicht rutschen. Und er muss schnell an- und ausgezogen sein.
  • Profis: Der Schuh darf alles. Nur nicht auseinander fallen. Wirklich. Denn Profis wählen ihren Schuh nach dem Problem, das sie meistern wollen. Niemals umgekehrt. Viele Profis mögen asymmetrische Schuhe, die einen starken Downturn und ordentlich Vorspann haben. Aber eben auch nur dann, wenn es nötig ist.

Und präzise? Welcher Boulderschuh für welche Zielgruppe?

Wenn das hier alles wäre, wäre es natürlich keine vollständige Beratung. Einfach durchklicken. Die Seiten und Unterseiten beantworten alle Fragen zu Boulderschuhen, stellen verschiedene Modelle vor, geben Erfahrungsberichte wieder. Und selbstverständlich wird von der Fachterminologie über die Schwierigkeitsgrade beim Bouldern bis hin zum Material von Schuh und Sohle alles behandelt. Viel Spaß beim Lesen!

Boulderschuhe für Damen

Frauen klettern anders als Männer und dies wirkt sich auch auf die Wahl der Boulderschuhe für Damen aus. Die folgenden Schuhe schauen wir uns dabei genauer an und nein der La Sportiva S.p.A. Tarantula Men ist nicht falsch in der Liste. Warum erfährst du im zugehörigen Beitrag.

ROCK PILLARS Diamond

54,96 €

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La Sportiva S.p.A. Tarantula Men

69,00 €

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Scarpa Drago Kletterschuhe

127,49 €

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Boulderschuhe für Herren

Männer klettern oft auf Kraft und Reibung, weniger technisch und vor allem kurz und heftig. Daher keine klare Empfehlung für ein Modell, sondern einfach drei Berichte aus der Praxis, welcher Boulderschuhe für Herren was kann.

Red Chili Spirit VCR

69,90 €

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Ocun Crest LU Climbing Shoes

59,41 €

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Boulderschuhe für Kinder

Für den gemeinsamen Spaß in der Kletterhalle findet ihr auf dieser Seite einen authentischen Testbericht zu Boulderschuhen für Kinder, der auf die Bedürfnisse von Kindern Rücksicht nimmt.

Edelrid Kletterschuhe Crocy

44,99 €

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Boulderschuhe für Anfänger

Den idealen Boulderschuhe für Anfänger gibt es nicht, aber es gibt ein paar Dinge, die Boulderschuhe für Anfänger besser geeignet erscheinen lassen als für Profis.

Red Chili Fusion VCR Men

103,95 €

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La Sportiva Oxygym Kletterschuhe, Unisex

95,00 €

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Boulderschuhe Kaufberatung Infografik

Als ich vor einigen Jahren als blutige Anfängerin (wortwörtlich — geliehene Schuhe sind Mist) im Fachhandel für Outdoor und Kletterei stand und nach Boulderschuhen fragte, hatte der Verkäufer eine klare Antwort: Zu eng und wenigstens zwei Nummern kleiner als die Straßenschuhe sollten sie sein. Zum Glück haben meine Füße protestiert, ich klettere bis heute in Schuhen der gleichen Größe beziehungsweise mit einer größeren Größe als die Straßenschuhe … Aber es gibt tatsächlich ein paar Dinge, die Du beim Kauf Deiner Boulderschuhe beachten solltest.

Die folgende Infografik gibt einen erste Überblick zu dem Thema Boulderschuhe kaufen und weiter unten findest du ausführlichere Infos zu den einzelnen Punkten.

Boulderschuhe Kaufberatung Infografik

Was muss man bei Boulderschuhen beachten?

Boulderschuhe müssen passen, angenehm sitzen und dürfen nirgends drücken. Außerdem sollten sie Deinen Fuß schützen und in manchen Situationen auch stützen. Die Sohle braucht ordentlich Reibung und eine saubere Kante, weil Du so besser klettern kannst. Und alles übrige ist Geschmacksache.


Das Video wird von Youtube eingebettet. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.

Boulderschuhe und Preise

Blödes Thema, über Geld redet man nicht. Tatsache ist aber, dass es auch gute günstige Boulderschuhe gibt (für Erwachsene ab etwa 40 EUR), und das es teure Schuhe gibt, die Mist sind. Ein hoher Preis, eine schicke Internetseite und tolle Sprüche sagen nichts über ein wirklich gutes Produkt aus. Boulderschuhe musst Du grundsätzlich anprobieren und Zweifelsfall eben das Rückgaberecht nutzen.

Boulderschuhe online kaufen?! Ist das eine gute Idee?! Wo und wie du am besten Boulderschuhe kaufst wird in diesem Ratgeber Artikel genauer diskutiert.

Wie eng sollen Boulderschuhe sein?

Der Profi mit den blutigen Zehen rät natürlich zu Schuhen, die furchtbar eng sind. Kann man machen, ist der nicht zielführend. Enge Boulderschuhe übernehmen die Arbeit der Fußmuskulatur und versteifen alles zwischen Knöchel und Zehenspitze. Das soll Dir mehr Halt geben, so dass Du auch flache Tritte noch gut stehen kannst. Aber wie sinnvoll ist das?

Du treibst Sport, der Deinen Körper fit und gesund halten soll, willst aber Deiner Muskulatur gleichzeitig die Arbeit abnehmen? Boulderschuhe müssen so eng sitzen, dass sie Dir technisch alles erlauben, was Du kannst. Sie dürfen Dir aber nicht die Arbeit abnehmen.


Boulderschuhe besser entspannt als mit Vorspannung

Vorspannung sollte man nicht mit dem Downturn verwechseln. Die meisten Leute meinen, die stark durchgebogene Form der Sohle sei die Vorspannung. Das ist aber nicht korrekt. Als Vorspannung bezeichnet man, wenn die Sohle über einen Gummizug an der Ferse auf Spannung gehalten wird. Das geht mit einer besseren Passform einher, der Schuh sitzt wirklich eng am Fuß. Wer gerne mit einem Fersenhook arbeitet, weiß das zu schätzen.

Beim Laufen auf der Matte schmerzt das an der Achillessehne. Denn bei diesen Schuhen ist das Sohlengummi über die Ferse nach oben gezogen, der Schuh ist an dieser Stelle sehr steif. Angenehm, weil es bei den Hooks, die empfindlichen Fußteile schützt, unangenehm für alle, die das nicht brauchen. Für Anfänger lieber einen entspannten Schuh, würde ich sagen.


Downturn muss bei Boulderschuhen nicht sein

Boulderschuhe
Der Begriff Downturn ist eben schon gefallen: Viele Hersteller haben Boulderschuhe mit einer extrem stark aufgebogenen Sohle im Angebot. Diese Schuhe sitzen enger auf der Fußsohle, sind aber auch unbequemer zu tragen.

Anfänger brauchen das gar nicht, und inwieweit der erfahrene Boulderer seine Leistung mit Fußweh bezahlen will, muss er oder sie immer selbst entscheiden. Ich komme seit vielen Jahren sehr gut mit einer ganz leichten Vorspannung und einem Paar Schuhe ganz ohne Verspannung aus. Mein Partner ebenfalls. Der Downturn ist kein Muss.


Welches Obermaterial für die Boulderschuhe? Hat alles Vor- und Nachteile

Kletterschuhe und Boulderschuhe gibt es aus zwei Materialien: Synthetischen Textilfasern und Leder. Leder ist fein, denn das atmet, nimmt nicht so schnell den Geruch von alten Turnmatten an und fühlt sich weich und geschmeidig an am Fuß. Der Nachteil liegt darin, dass der Schuh nicht nass werden sollte und dass er mit der Zeit etwas weiter wird. Denn Leder ist als organisches Material flexibel und gibt nach.

Synthetische Materialien tun das teilweise auch, abhängig von der genauen Materialmischung. Boulderschuhe aus Kunstfasern können nass gereinigt werden, dürfen beim Deep Water Soloing dabei sein und auch mal in die Pfütze fallen. Ist also etwas entspannter.


Welches Innenfutter soll der Boulderschuh haben? Vor- und Nachteile der Materialien

Boulderschuhe aus Leder haben oft gar kein Innenfutter, bei den anderen variieren die Materialien. Ich mag es, wenn innen ein bisschen Mesh ist. Denn dann atmet der Fuß leichter, der Schuh nimmt nicht so schnell Geruch an. Da ich meine Boulderschuhe nach jedem Einsatz mit Soda ausstreue, bleibt immer ein wenig davon im Mesh hängen. Soda (Natron) wirkt antibakteriell, dient also der Fußhygiene. Das ist wichtig, denn Boulderschuhe werden oft ohne Socken getragen.

Vegane Boulderschuhe?

Wenn Hersteller mit dem Zusatz „vegan“ werben, bedeutet das nur, dass die Schuhe kein Leder enthalten. Ob man lieber tote Tierhaut am Fuß trägt oder ein Erdölprodukt (Plastik), muss man selbst entscheiden. Ich habe die Vorzüge von Leder auf der Haut zu schätzen gelernt, denn da entwickeln sich nur wenige Blasen und Schwielen, es gibt kaum Druckstellen, nichts reibt. Vegane Schuhe sind dafür leichter zu pflegen.


Welche Passform sollten Boulderschuhe haben?

Ganz ehrlich? Die, die Dir am besten zusagt. Es gibt keine universelle Lösung, weil jeder Fuß ein bisschen anders geformt ist. Du sollst mit den Boulderschuhen Felsen und Wände hochgehen, und zwar besser nicht vor Schmerzen. Also bist Du Experte dafür, welche Passform Deinen Füßen gut tut und Dich in Deiner Leistungsfähigkeit nicht einschränkt. Mehr gibt es zu dem Thema eigentlich nicht zu sagen. Kurz zusammengefasst heißt gute Passform:

  • Dass Du keine Druckstellen an den Füßen bekommst.
  • Dass Deine Füße sich in ihrer natürlichen Form wohlfühlen und nicht in komische Positionen gepresst werden.
  • Dass Du wenigstens zehn Paar Schuhe anprobiert hast, damit im Laden oder in der Halle probegeklettert bist und die Unterschiede bemerkt hast.

Boulderschuhe für entspannte Routen, für technische Herausforderungen und dann auch noch wasserfest

Ein Schuh für Anfänger darf etwas lockerer sitzen, darf weicher sein, ohne Downturn und Vorspannung daherkommen. Das ist entspannt und tut den Füßen wohl. Wer auf Leistung boulder und vielleicht auch an Wettkämpfen teilnimmt, sollte dann schon eher auf die technischen Details achten. Und wenn die Boulderschuhe im Felsen genutzt werden sollen, müssen sie Wasser vertragen. Denn dort ist es nicht immer ganz trocken.


Boulderschuhe haben eine Anziehschlaufe. Manchmal.

Okay, Klettschuhe und Slipper haben die immer. Sonst würdest Du da gar nicht richtig reinkommen. Schnürschuhe kommen aber oft ohne aus, und sie benötigen die Schlaufe auch nicht wirklich. Ich mag die kleinen Anhängsel hinten an der Ferse trotzdem. Denn ich hänge die Schuhe daran mit einem Karabiner auf: unterwegs außen an die Bouldertasche, zu Hause auf den Balkon zum Lüften. Ob das im Sinne der Hersteller ist, weiß ich allerdings nicht.


Klettverschluss oder Schnürung? Kommt auf das Einsatzgebiet der Boulderschuhe an.

Schnürschuhe sind toll, weil Du die wirklich Deiner Fußform anpassen kannst. Die Schnürung kannst Du vorne eng ziehen, in der Mitte weit lasen und oben wieder anziehen. Oder umgekehrt. La Sportiva hat mit dem Mythos* einen Schuh im Sortiment, der über die Schnürung sogar die Weite am Knöchel regulieren lässt.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Der Mythos ist eigentlich kein Boulderschuh, sondern ein Kletterschuh. Er sitzt aber so toll am Fuß, dass man immer wieder Boulderer mit diesem Schuh erwischt. Schnürschuhe sitzen normalerweise so gut, dass Toe Hooks und Fersenhooks kein Problem sind. Nachteil: Du musst wirklich oft binden. Denn Boulderschuhe trägst Du nur beim Bouldern, nicht in den Pausen. Sagen die Profis — das sind die Leute mit den unbequemen, schmerzenden Schuhen.

Velcros oder Klettschuhe sind schnell an- und ausgezogen, sitzen meist ebenfalls gut am Fuß und können bei guter Passform auch für Hooks taugen. Können, nicht müssen. So mancher Boulderer hat sich schon aus dem Dach fallen lassen, weil ihm plötzlich der Schuh abhanden gekommen ist …

Slipper kann ich nicht wirklich empfehlen. Die Schlappen sitzen einfach zu locker, und sie sind auch nicht angenehm zu tragen. Aber das ist meine persönliche Meinung. Ich habe, wie viele Frauen, die athletisch gebaut sind und viel barfuß gehen, sehr schmale und sehnige Füße. Ich verliere die meisten Slipper, die auf dem Markt sind, schon beim normalen Laufen. An sinnvolles Klettern brauche ich gar nicht zu denken.

Wer etwas breitere Füße hat, ohnehin nicht hookt und auf die schnelle Nummer (Nur auf das Anziehen bezogen, ehrlich!) steht, der mag mit Slippern auch gut auskommen. Allerdings gehört etwas Akrobatik dazu, in einen einigermaßen eng sitzenden Slipper zu schlüpfen.


Sohle und Zwischensohle: Aufbau guter Boulderschuhe

Boulderschuhe haben eine Außensohle und eine Zwischensohle. Die Außensohle ist aus hartem Gummi, das einerseits die Füße schützt, andererseits viel Grip bietet. Das liegt nun nicht so angenehm auf der Haut, daher haben die meisten Hersteller dem Schuh eine angenehmer zu tragende Innensohle verpasst. Trotzdem: Ein guter, harter Schuh wird durch die elastische Innensohle nicht feinfühliger. Beim Boulderschuh muss man Kompromisse eingehen.


Welches Gewicht dürfen Boulderschuhe haben?

Das Gewicht des Schuhs hängt vom Material ab. Ein robuster Schuh mit fester, dicker Sohle hält länger, wiegt aber auch mehr. Ein Slipper mit dünnerer Sohle ist feinfühliger, leichter und schneller kaputt. Leder ist normalerweise schwerer als Kunstfaser, und zusätzliches Innenfutter bringt Gewicht mit … Aber mal ehrlich: 100 g mehr oder weniger drücken die Performance nicht wirklich.


Was sind asymmetrische Leisten? (Brauchen Boulderschuhe das?)

Asymmetrische Leisten bedeutet, dass der Boulderschuh keinen symmetrischen Schnitt hat. Das kann die Leistung pushen, kann aber auch fürchterlich weh tun. Wer schon viel Erfahrung an der Boulderwand hat und Wert darauf legt, kann das vielleicht sogar gebrauchen. Anfänger sollten eher keine asymmetrischen Schuhe nutzen, sondern erst einmal im Sport ankommen. Ich selbst komme auch nach mehr als fünf Jahren und mehreren Wettbewerben noch gut ohne aus.

Große Fragerunde — das hat Euch in der Vergangenheit besonders interessiert

Kaum eine Internetseite kommt heutzutage ohne eine FAQ-Sektion aus. Frequently Asked Questions, das sind die Fragen, die immer wieder aufkommen. Die gibt es natürlich auch beim Kauf von Boulderschuhen. Deine Fragen — meine Antworten!

Dass immer wieder auch Anfänger und Anfängerinnen ihr eigenes Schuhwerk käuflich erwerben wollen und dann erst einmal sehr, sehr viele Fragen haben, konnte ich hier auf der Seite feststellen. Hier die am häufigsten gestellten, immer wieder interessanten, tausendfach wiederholten Fragen in aller Kürze beantwortet!

Die Fragen für Dich in der Übersicht:

  1. Muss ich von Anfang an Boulderschule haben?
  2. Kann man auch mit anderen Schuhen bouldern?
  3. In der Halle gibt es Leihschuhe — sinnvoll?
  4. Boulderschuhe sind teuer — gebraucht kaufen?
  5. Wie finde ich überhaupt heraus, ob mir der Schuh passt? Die sind alle so unbequem!
  6. Muss ich etwas beachten, wenn ich Boulderschuhe kaufe? Was?
  7. Tragen Anfänger andere Schuhe als Profis beim Bouldern?
  8. Ich versteh die Größenangaben nicht — kaufe ich Boulderschuhe größer als meine normale Schuhgröße?
  9. Müssen Boulderschuhe richtig eng sitzen?
  10. Die Boulderschuhe sind so kurz, meine Zehen tun weh. Falsche Größe?
  11. Welche Unterschiede gibt es zwischen den Boulderschuhen für Anfänger, Fortgeschrittene, Profis?
  12. Sind Boulderschuhe für Damen anders geschnitten als Boulderschuhe für Herren?
  13. Schuhgröße 35: Boulderschuhe für Kinder oder für Erwachsene? Wo sind die Unterschiede?
  14. La Sportiva schneidet im Test immer gut ab. Warum?
  15. Ich sehe in der Halle immer nur Red Chili — was ist das Besondere an den Boulderschuhen?
  16. „Meine“ Boulderhalle bietet nur Schuhe von Edelrid zum Verleih. Sind die okay?
  17. Was ist der Unterschied zwischen Boulderschuhen und Kletterschuhen?
  18. Kann ich beim Bouldern auch Kletterschuhe tragen?
  19. Unser Sportgeschäft im Ort hat nur Fußball — wo bekomme ich Boulderschuhe?
  20. Kann ich meine Boulderschuhe im Internet kaufen?
  21. Sind billige Boulderschuhe Schrott?
  22. Welche Preisklasse ist bei Boulderschuhen gut? Das Spektrum ist so breit.
  23. Sollte ich beim Bouldern Socken tragen?
  24. Wie lange hält so ein Boulderschuh?
  25. Sohle durch — und jetzt?
  26. Boulderschuhe stinken — was kann ich dagegen tun?
  27. Wo kann ich meine Boulderschuhe besohlen lassen?
  28. Sohle glatt und Kanten rund — so macht das Bouldern keinen Spaß. Lösung?
  29. Warum gibt es Boulderschuhe zum Schnüren und Klettschuhe?
  30. Manche Boulderschuhe haben in der Mitte unten keine Sohle. Warum?

Die ausführliche Version: Deine Fragen und meine Antworten:

1. Muss ich von Anfang an Boulderschuhe haben?

Nein, musst Du nicht. Für den allerersten Schnuppertermin in der Boulderhalle reichen sauber Hallenturnschuhe mit einer dünnen Sohle. Converse All Stars sind auch prima. Und dann kannst Du Dir natürlich in der Halle Boulderschuhe leihen. Das ist kostengünstig und reicht völlig aus. Irgendwann bist Du Dir sicher, dass das Dein neues Hobby wird — jetzt lohnt es, dass Du Dir eigene Schuhe zulegst. Hier findest du einen ausführlichen Beitrag zum Thema Boulderschuhe für Anfänger

2. Kann man auch mit anderen Schuhen bouldern?

Selbstverständlich kannst Du das. Alle Schuhe, die eine dünne Sohle haben und für Hallensport geeignet sind, kannst Du tragen. Die meisten Kletterschuhe sind auch zum Bouldern geeignet. Und Du kannst Dir natürlich immer in der Halle Schuhe leihen und ausprobieren. Erst dann, wenn Du Dich dem Sport mit Ehrgeiz näherst und Deine Leistung auch vom Equipment abhängt, sind richtige Boulderschuhe sinnvoll.

3. In der Halle gibt es Leihschuhe — sinnvoll?

Ja, unbedingt. Vor allem am Anfang, wenn Du noch keine eigenen Boulderschuhe hast, solltest Du verschiedene Modelle ausprobieren. Boulderschuhe sind kostenintensiv. Erst wenn Du weißt, dass das wirklich Dein Sport ist und Du dabeibleiben, lohnt der Kauf. Die Leihschuhe der Hallen sehen zwar bisweilen recht mitgenommen aus, sind aber hygienisch unbedenklich und erfüllen ihren Zweck.

4. Boulderschuhe sind teuer — gebraucht kaufen?

Kannst Du machen, natürlich. Aber sei Dir bewusst, dass Du den Schuhen die bisher erfahrene Belastung nicht ansiehst. Wenn Du Pech hast, haben die Sohlen schon haarfeine Risse oder die Schuhe lagen so lange im Schrank, dass die Klebungen nicht mehr gut halten. Gebrauchte Kleidung ist immer mit etwas Risiko verbunden, und bei den Boulderschuhen hängt auch Deine Sicherheit daran. Also lieber neu kaufen, wenn Du Dir nicht absolut sicher bist.

5. Wie finde ich überhaupt heraus, ob mir der Schuh passt? Die sind alle so unbequem!

Ein Boulderschuh muss eng sitzen und Deinen Fuß fest umschließen. Das ist unter Umständen unangenehm, wenn Du normalerweise eher weite Schuhe trägst. Dein großer Zeh darf auch dann, wenn Du Anfänger oder Anfängerin bist, vorne Kontakt zum Schuh haben. Der Schuh sollte aber nicht drücken, und Du musst auch nicht unbedingt die Zehen im Schuh anziehen. Manche Boulderer, die leistungssteigerndes Equipment bevorzugen, kaufen die Schuhe so kurz, dass sie die Zehen darin komplett anziehen. Das schadet dem Fuß und verhindert, dass sich Deine Muskulatur entwickelt. Mehr Infos findest du in diesem Ratgeber Artikel: Boulderschuhe in der richtigen Größe finden

6. Muss ich etwas beachten, wenn ich Boulderschuhe kaufe? Was?

Achte auf die Passform: Dein Boulderschuh muss gut sitzen, stramm sitzen, Du solltest Dich in dem Schuh wohl fühlen. Der Schuh sollte Dir das Gefühl von Sicherheit geben: Er unterstützt Dich beim Bouldern, ohne Deine Füße in ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken. Die wichtigsten Punkte findest du auch in unserer Infografik weiter oben auf dieser Seite.

7. Tragen Anfänger andere Schuhe als Profis beim Bouldern?

Ja, das tun sie.Der Schuh sollte bei Anfängern nicht allzu teuer sein. Wichtig ist, dass die Sohle an den Tritten „klebt“, dass die Schuhe spürbare Kanten haben und fest sitzen. DAs reicht, damit Du eine brauchbare Technik entwickelst, Deine Muskulatur sich langsam an den Sport gewöhnt und Du Dein Potential entfaltest. Profis wollen dagegen Schuhe, die fehlende Muskulatur ausgleichen und aufgrund fortgeschrittener Technik da unterstützen, wo die eigene Technik an ihre Grenzen kommt. Soviel kannst Du als Anfänger oder Anfängerin noch gar nicht, dass der kostenintensive Schuh sein Potential überhaupt entfalten könnte. Teure Profi-Schuhe sind am Anfang nicht nur unnötig, sondern kontraproduktiv. (Siehe auch diesen Beitrag: Boulderschuhe für Anfänger)

8. Ich versteh die Größenangaben nicht — kaufe ich Boulderschuhe größer als meine normale Schuhgröße?

Die Größenangaben sollten bei Boulderschuhen ungefähr den Größen von normalen Straßenschuhen entsprechen. Die Schuhe werden allerdings von vielen Menschen als „zu klein“ empfunden, weil sie extrem eng sitzen. Dazu kommt, dass viele Hersteller die Kurze tatsächlich ein bis zwei Nummern kleiner ausfallen lassen als das bei einem Straßenschuh der Fall wäre. Für Deine Füße ist das nicht gut. Kaufe Deine Boulderschuhe in einer Größe, die angenehm zu tragen ist und Deinen Fuß unterstützt — die Größe kann dann auch mal zwei Größen über der Deiner normalen Schuhe liegen. (Siehe auch den Ratgeber Artikel: Boulderschuhe in der richtigen Größe finden)

9. Müssen Boulderschuhe richtig eng sitzen?

Dein Boulderschuh sollte Deinen Fuß wie eine Socke umfangen, sollte wie eine zweite Haut sitzen. Die Zehen dürfen vorne anstehen, also an den Schuh stoßen. Aber die Schuhe dürfen nicht so eng sein, dass Du Schmerzen hast. Es dürfen sich keine Druckstellen an Deinen Füßen bilden. Luft darf aber im Schuh auch nicht sein. Denn sitzt der Schuh zu locker, fällt er Dir unter Umständen bei einem Hook vom Fuß.

10. Die Boulderschuhe sind so kurz, meine Zehen tun weh. Falsche Größe?

Genau. Du hast Dich wahrscheinlich von einem Verkäufer oder einem angeberischen „Profi-Boulderer“ beschützen lassen und die Schuhe zu klein gekauft. Deine Zehen dürfen anstehen, und nach zwei bis drei Stunden bouldern merkst Du das wohl auch unangenehm. Vor allem am Anfang. Wehtun sollte es aber auf keinen Fall. Probier einfach mal eine Nummer größer.

11. Welche Unterschiede gibt es zwischen den Boulderschuhen für Anfänger, Fortgeschrittene, Profis?

Boulderschuhe für Anfänger und Anfängerinnen sind relativ simpel ausgestattet und sollen Dir erst einmal die Entwicklung der richtigen Bewegungen und Techniken ermöglichen. Vor allem an der Spitze und an den Fersen wirst Du die Unterschiede zu Profi-Schuhen bemerken. Denn die Schuhe für Fortgeschrittene und Profis sind an den Spitzen so gestaltet, dass Du Dich mit den Zehen an einen Klettergriff hängen und hochziehen kannst. Der sogenannte Toe-Hook ist technisch anspruchsvoll, auch für den Schuh. Es gibt auch noch den Fersen-Hook: Bei dieser Technik ziehst Du Dich mit der Ferse an einem Tritt hoch. Die Ferse am Schuh muss entsprechend geschnitten sein, dass diese Bewegungen gelingen und der Schuh am Fuß bleibt.

12. Sind Boulderschuhe für Damen anders geschnitten als Boulderschuhe für Herren?

Die Boulderschuhe für Damen sind vor allem optisch anders gestaltet als die Schuhe für Herren. Außerdem sind Damenfüße oft etwas schmaler, so dass das Verhältnis von Länge und Breite anders ausfällt. Einzelne Hersteller machen außerdem einen Unterschied zwischen Weichheit und der Sohle, Dicke des Materials und dergleichen. Aber das muss nicht sein — es gibt auch Unisex-Schuhe. Und die sind nicht zwangsläufig schlechter.

13. Schuhgröße 35: Boulderschuhe für Kinder oder für Erwachsene? Wo sind die Unterschiede?

Boulderschuhe für Kinder sind meist etwas einfacher gehalten und mit weniger technischen Details versehen als Boulderschuhe für Erwachsene. Ein Kinderschuh entspricht meist in etwa einem Anfängerschuh für Erwachsene, was Asymmetrie, Downturn, Vorspannung angeht. Es hängt bei Schuhgröße 35 also wirklich nur davon ab, welche Features der Schuh haben soll. Tendenziell sollten Schuhe für Menschen im Wachstum nicht so extrem sein, um dem Fuß seine natürlichen Entwicklungsmöglichkeiten nicht zu nehmen.

14. La Sportiva schneidet im Test immer gut ab. Warum?

La Sportiva hat qualitativ sehr hochwertige Kletterschuhe und Boulderschuhe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Programm. Der Hersteller hat von einfachen Kletterschuhen für Anfänger bis hin zu Profischuhen, die auch wettkampferprobt sind, alles im Programm. Sogar Öko-Schuhe. Der Hersteller ist auf Equipment für Outdoor und Bergsport spezialisiert und rüstet die entsprechenden Sportler und Sportlerinnen schon seit acht Jahrzehnten aus. Kein Wunder, dass die Italiener im Test gut abschneiden.

15. Ich sehe in der Halle immer nur Red Chili — was ist das Besondere an den Boulderschuhen?

Red Chili schneidet in Tests eigentlich immer gut ab. Die Schuhe, entwickelt von einem Profikletterer vor gut 20 Jahren, sind im mittleren bis hohen Preissegment und qualitativ hochwertig verarbeitet. Allerdings heißt das nicht, dass es nur Profi-Schuhe bei Red Chili gibt: Der Hersteller hat auch eher einfache Boulderschuhe und Kletterschuhe für Anfänger und Minimalisten im Programm. Die Schuhe halten lang und können wiederbesohlt werden. Kein Wunder, dass sie beliebt sind.

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16. „Meine“ Boulderhalle bietet nur Schuhe von Edelrid zum Verleih. Sind die okay?

Die sind völlig okay. Meist haben die Hallen Schuhe im Verleih, die nicht allzu extrem geschnitten sind, aber eine solide Leistung bringen. Wichtig für die Hallen ist, dass die Schuhe in einer breiten Größenauswahl zur Verfügung stehen und lange haltbar sind. Edelrid bietet das alles. Die Schuhe sehen zwar nicht spektakulär aus, sind aber gut.

17. Was ist der Unterschied zwischen Boulderschuhen und Kletterschuhen?

Boulderschuhe sind fast das Gleiche wie Kletterschuhe, aber nicht ganz. Die Begriffe werden synonym verwendet, ganz klar. Aber generell sind Kletterschuhe bequemer als Boulderschuhe, vor allem im Profisegment. Denn sie müssen einfach länger am Stück an den Füßen bleiben, Kletterrouten sind länger als ein Boulderproblem.

18. Kann ich beim Bouldern auch Kletterschuhe tragen?

Gar keine Frage: Mach das einfach. Die Schuhe sind genauso geeignet. Sie sind bequemer, sind dafür nicht auf maximale Boulder-Leistung getrimmt. Aber Deine Füße werden es Dir danken, die fühlen sich darin nämlich wohler. Was viele Boulderer machen: Bei langen Sessions bequeme Kletterschuhe tragen. Wenn sie dagegen neue und schwere Probleme angehen, wird zu den unbequemen Boulderschuhen gewechselt, die aber nach jedem Problem erst einmal für ein paar Minuten vom Fuß müssen. Damit sich die Zehen wieder erholen können. Mehr Infos zur Frage „Boulderschuhe gleich Kletterschuhe?“ findest du in einem eigenen Ratgeber Artikel.

19. Unser Sportgeschäft im Ort hat nur Fußball — wo bekomme ich Boulderschuhe?

Boulderschuhe bekommst Du wie auch Kletterschuhe im Fachhandel. Ob Du einen Outdoor-Ausrüster vor Ort aufsuchst oder im Netz bestellst, bleibt Dir überlassen. Wichtig: Boulderschuhe musst Du anprobieren. Mit einer Ausnahme: Du kletterst und boulderst seit gut zehn Jahren, trägst immer das gleiche Schuhmodell, Deine Füße verändern ihre Form nicht und der Hersteller verändert das Modell nicht. Dann kannst Du „blind“ bestellen. Übrigens hast Du auch in den meisten Boulderhallen die Möglichkeit, Schuhe anzuprobieren und zu bestellen.

20. Kann ich meine Boulderschuhe im Internet kaufen?

Kannst Du durchaus. Lass Dich beraten und stell sicher, dass Du die Schuhe bei Nichtgefallen oder falscher Größe einfach zurückschicken kannst. Weitere Gedanken zu dieser Frage findest du in unserem Ratgeber Beitrag Boulderschuhe kaufen: Im Netz oder offline?

21. Sind billige Boulderschuhe Schrott?

Nicht immer. Billige Schuhe kann auch heißen, dass der Händler ein älteres Modell von La Sportiva oder Scarpa gerade günstig „rausschmeißt“, weil er Platz für Neuware braucht. Dann bekommst Du einen Top-Schuh, der normalerweise 200 Euro kosten würde, für etwa ein Drittel des Preises. Schnäppchen! Und ganz sicher kein Schrott. Anfänger kommen übrigens auch gut mit den günstigen Schuhen von Decathlon zurecht und brauchen keinen Profischuh.

22. Welche Preisklasse ist bei Boulderschuhen gut? Das Spektrum ist so breit.

Der Schuh muss Dir passen, er muss zu Deinem Fuß und der Fußform passen. Der Preis ist zweitrangig. Als Faustregel gilt: Ein Boulderschuh für Anfänger muss nicht mehr als 80 Euro kosten, ein Boulderschuh für Fortgeschrittene darf auch 150 Euro kosten. Der Rest liegt bei Dir.

23. Sollte ich beim Bouldern Socken tragen?

Das ist letzten Endes Geschmacksache. Ich mag leichte Sneakersocken in den Schuhen, und aus hygienischen Gründen ist das empfehlenswert. Außerdem erhöht es die Lebensdauer der Schuhe und tut Deinen Füßen gut. Es gibt aber auch genug Menschen, die auf das Barfuß-Gefühl schwören, weil man dann mehr Gefühl im Schuh hat.

24. Wie lange hält so ein Boulderschuh?

Das hängt davon ab, wie häufig und lange du boulderst. Gehst Du dreimal die Woche für je fünf Stunden in die Boulderhalle, können die Schuhe nach einem Jahr im Rentenalter sein. Boulderst Du eher selten und „schuhschonend“, trägst dazu noch zwei Paar Schuhe im Wechsel, halten sie vielleicht auch fünf bis zehn Jahre.

25. Sohle durch — und jetzt?

Du kannst Dir entweder ein neues Paar Boulderschuhe kaufen, oder Du lässt Deine Schuhe neu besohlen. Letzteres ist meist die günstigere Variante, geht aber mit ein bis drei Wochen Wartezeit (ohne eigene Schuhe) einher. Umweltschonender ist es außerdem. Allerdings können die Schuhe nur dann neu besohlt werden, wenn es noch kein Loch in der Sohle gibt. Ist die Sohle ganz durch, kannst Du den Schuh beerdigen.

26. Boulderschuhe stinken — was kann ich dagegen tun?

Nach jedem Bouldern solltest Du die Schuhe offen zum Lüften hinstellen. Du kannst sie mit Natron ausstreuen, das saugt die Feuchtigkeit heraus und verhindert, dass die geruchsbildenden Bakterien wachsen. Alternativ gibt es im Handel Hygienesprays, mit denen Du die getrockneten Schuhe ausbrühst. Und da sind dann noch die Schuh-Bananen, Duftsäckchen und -einlagen, die ebenfalls Geruchsbildung vermeiden sollen. Du wirst den für Dich besten Weg finden. Socken tragen hilft übrigens auch, die Geruchsbildung zu unterbinden. Mehr Infos findest du in dem folgenden Beitrag: Tipps gegen stinkende Boulder- und Kletterschuhe

27. Wo kann ich meine Boulderschuhe besohlen lassen?

Boulderschuhe neu besohlen kostet so um die 45 Euro. Das kannst Du im Fachhandel tun lassen. In Deiner Boulderhallte gibt es mit Sicherheit eine Liste der Fachgeschäfte, die das anbieten. Im Internet findest Du die auch. Achte darauf, dass mit den Spezialgummis der Hersteller Deiner Boulderschuhe gearbeitet wird.

28. Sohle glatt und Kanten rund — so macht das Bouldern keinen Spaß. Lösung?

Die schnelle Lösung: Du setzt Dich mit einem Stück Schmirgelpapier hin und arbeitest vorsichtig etwas an der Form. Das dürfte für die nächsten paar Bouldersessions ausreichen. Langfristig hast Du mehr Spaß, wenn Du eine neue Sohle auf den Schuh legen lässt. Oder neue Schuhe kaufst. Das ist ein ganz natürlicher Verschleiß.

29. Warum gibt es Boulderschuhe zum Schnüren und Klettschuhe?

Schnürschuhe lassen sich besser an den Fuß anpassen und haben damit den besseren Sitz. Nervtötend: Die Schnürung muss jedesmal komplett geöffnet und wieder geschlossen werden, wenn Du die Schuhe anziehst. Klettschuhe ziehst Du schneller an, die sitzen dafür nicht ganz so gut.

30. Manche Boulderschuhe haben in der Mitte unten keine Sohle. Warum?

Beim Bouldern trittst Du mit Zehen, manchmal Ballen sowie der Ferse auf. Der Mittelfuß hat keinen Kontakt zur Boulderwand oder zu den Tritten und Griffen. Du brauchst da keine abriebfeste, harte, unterstützende Sohle. Statt dessen benötigst Du etwas Schutz (deshalb gibt es dort durchaus Material) und die Freiheit, Deinen Fuß zu bewegen.

 

Vielen Dank, dass du meinen Beitrag bis zum Ende gelesen hast! Ich würde mich sehr über ein Feedback freuen, wie dir mein Artikel gefallen hat:

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